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Studenten und die Krankenversicherung im Ausland

Pressemitteilung vom
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Viele Studenten legen während des Studiums ein oder zwei Semester im Ausland ein. Die Wahl der Krankenversicherung hängt von dem Ort ab, an dem das Studium fortgesetzt wird. Liegt die Universität in Europa, gelten meist Sozialabkommen zwischen den Ländern. Auslandsstudenten erhalten dann, als gesetzlich Krankenversicherte im Ausland die gleichen Leistungen, wie die Kommilitonen vor Ort. Die Leistungen können dort aber geringer ausfallen, als hier in Deutschland. Zudem werden Leistungen wie Krankenrücktransport oder privatärztliche Behandlung nicht erstattet. Daher ist es ratsam, eine ergänzende Auslandskrankenversicherung abzuschließen.

Findet der Studienaufenthalt im außereuropäischen Ausland statt, beispielsweise den USA, leistet die gesetzliche Krankenkasse gar nicht. Man benötigt dort unbedingt eine private Krankenversicherung. Die Angebote der Versicherer sind sehr unterschiedlich, auch im Preis. Die Verträge haben feste Laufzeiten, die in der Regel nicht verlängert werden. Eine Versicherung mit einer Laufzeit von einem Jahr kostet zwischen 350 und 1.300 Euro. Vor dem Abschluss eines Vertrages sollten Sie mehrere Angebote vergleichen. Die Bedingungen und die Leistungen sind entscheidend, nicht die Prämie.

Wichtig: Die private Auslandskrankenversicherung übernimmt in der Regel nicht die Kosten, die aufgrund von chronischen Erkrankungen oder Behinderungen entstehen.

Für weitere Informationen:
Karl-Michael Peters, Berater Beratungsstelle Rostock

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