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Brautkleid bleibt Brautkleid?

Pressemitteilung vom

Jetzt im Frühjahr beginnt die Hochzeitssaison. Heutzutage bestellen immer mehr Frauen ihr Brautkleid im Internet.

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Schon für unter 100 Euro gibt es online traumhafte Modelle. Doch das vermeintliche Schnäppchen kann schnell zum Ärgernis werden, wenn die Enttäuschung groß ist, weil das bestellte Brautkleid nicht passt oder schlecht verarbeitet ist. Auch die edlen Stoffe auf den Fotos im Internet entpuppen sich in der Realität als minderwertig. Und so packen viele Betroffene das Kleid wieder ein und wollen es zurückschicken. Doch hier beginnen die Probleme. Die Anrufe deutscher Kundinnen laufen ins Leere, E-Mails werden nicht beantwortet und über die Service-Hotline ist niemand erreichbar.


Viele Online-Shops, die allzu günstige Brautmode im Netz anbieten, haben ihren Firmensitz nicht in der Europäischen Union, sondern in Ländern wie China. Meist lässt sich auf den ersten Blick nicht erkennen, dass es sich um einen im Ausland ansässigen Shop handelt. Die Texte sind in fehlerfreiem Deutsch verfasst und die Gestaltung der Shops macht einen seriösen Eindruck. Um sich Ärger zu ersparen, sollten Sie vor dem Kauf eines Brautkleides immer einen sehr genauen Blick auf die Website werfen!

Fehlt ein Impressum, das alle Händler nach europäischem Recht ausweisen müssen – dann Vorsicht! Ohne Impressum ist es schwierig, die Firma überhaupt ausfindig zu machen.
Werfen Sie einen Blick ins Kleingedruckte und finden Sie heraus, wie die Rücksendung des Kleides problemlos möglich ist!
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie ausschließlich per Vorkasse oder mit Kreditkarte zahlen sollen! Ist das Geld erst einmal abgebucht, kann es schwer werden, es zurückzuholen.
Unser Rat: Weniger als 100 Euro für ein schickes Brautkleid klingt verlockend. Doch der günstige Preis birgt auch ein erhöhtes Risiko. Das Schlimmste wäre es, wenn Sie nach wochenlangem Warten ohne Kleid da stehen, Sie Ihr Geld nie wieder sehen und die Hochzeitsgarderobe noch auf den letzten Drücker kaufen müssen.

Für weitere Informationen:
Wiebke Cornelius, Beratungsstelle Rostock

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