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Beratungstag zu Heizkostenabrechnung und Fördermitteln in Bergen

Pressemitteilung vom
Paar prüft Heizkosten
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Am 17. Oktober 2018 von 12 bis 17 Uhr informieren Energieberater der VZMV beim Tag der offenen Tür kostenlos zu den Themen „Heizkosten senken“ und „Fördermittel beim energieeffizienten Bauen und Sanieren“. In der Volkshochschule Bergen können sich Verbraucher individuell und unabhängig beraten lassen. Energieberater bewerten den individuellen Verbrauch und die Kosten für Heizen und Warmwasserbereitung. Verbraucher bekommen Empfehlungen zur Senkung des Verbrauchs. Sollte die Abrechnung grundsätzliche Fehler beinhalten, stellt der Energieberater Kontakt zur Rechtsberatung der Verbraucherzentrale her. Außerdem besteht die Möglichkeit, Informationen über passende Förderprogramme, Bedingungen und Möglichkeiten der Antragstellung zu erhalten.

Acht Tipps für Verbraucher:

  • Oft können Heizkosten durch ein verändertes Nutzerverhalten gesenkt werden, ohne dass auf Komfort verzichtet werden muss. Ein einfaches Beispiel: Senken Sie die Raumtemperatur, wenn Sie nicht zu Hause sind.
     
  • Elektronische Thermostatventile senken die Raumtemperatur automatisch, wenn niemand zuhause ist und lassen die Temperaturen pünktlich zum Eintreffen in der Wohnung wieder ansteigen.
     
  • Die Höhe der Heizkosten hängt auch von der Qualität der Wärmedämmung und Fenster, von der Heiztechnik und vom verwendeten Energieträger ab – lassen Sie diese Punkte bei einer Energieberatung überprüfen.
     
  • In vielen Wohnungen trägt insbesondere der Warmwasserverbrauch zu hohen Kosten bei. Nutzen Sie einfache technische Einrichtungen zur Reduzierung des Warmwasserverbrauchs, wie Sparbrauseköpfe oder Perlatoren.
     
  • Viele Verbraucher suchen sich erst Hilfe, wenn eine Nachzahlung verlangt wird. Die Heizkosten können aber auch bei einem Guthaben zu hoch sein.
     
  • Alle Förderungen sind an Bedingungen geknüpft. Informieren Sie sich deshalb bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale bevor Sie einen Antrag stellen und mit Baumaßnahmen beginnen.
     
  • Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Förderung. Das bedeutet, wenn zum Beispiel der Etat eines Programms ausgeschöpft ist, werden keine Gelder mehr ausgezahlt.
     
  • Beachten Sie, die Zuschüsse richtig einzukalkulieren: Anders als Kredite stehen Zuschüsse nicht direkt zur Verfügung. Sie werden nachträglich erstattet. Sie müssen das Geld muss also erst einmal auslegen.

 


Für weitere Informationen:
Arian Freytag, Leiter Fachbereich Bauen/Wohnen/Energie

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.