Saisonstart für Solarthermie: Optimierungsbedarf ist hoch

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Solaranlagen
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Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hat die Besitzer von mehr als 3.300 Solarwärme-Anlagen zur Optimierung ihrer Anlagen beraten. Die Ergebnisse zeigen, dass das Potenzial der Technik oft nicht ausgeschöpft wird.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt aktuell Besitzern einer Solarwärme-Anlage, einen „Solarwärme-Check“ zeitnah durchführen zu lassen. Der Messzeitraum dieses Beratungsangebots beginnt im April. Der Solarwärme-Check hat einen Wert von 422 Euro. Der Eigenanteil für Verbraucher beträgt nur 30 Euro. Die Differenz trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Die Auswertung der bisher durchgeführten „Solarwärme-Checks“ hat ergeben, dass ein enormer Optimierungsbedarf besteht. Rund 65 Prozent der Anlagen haben keinen Wärmemengenzähler. Somit kann ihre Effizienz nicht überprüft werden. Fast zwei Drittel der Anlagenbesitzer haben darüber hinaus keinen Wartungsvertrag abgeschlossen, was dazu beiträgt, dass Störungen oder Totalausfälle der Anlage lange unbemerkt bleiben. Totalausfälle treten bei fast 10 Prozent der Anlagen auf. „Grundsätzlich ist die Solarthermie eine bewährte umweltfreundliche Technologie um die Kraft der Sonne zu nutzen und teuren Brennstoff einzusparen. Es müssen allerdings ein paar Dinge beachtet werden, damit sie ihr volles Potenzial zeigen kann“, erläutert Arian Freytag von der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Eine einfache Funktionskontrolle ist das Ausschalten des Heizkessels im Sommer. In dieser Zeit sollte jede Solaranlage das Trinkwasser erwärmen können.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle „Energie-Checks“ kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Für weitere Informationen:
Arian Freytag, Fachbereichsleiter Bauen|Wohnen|Energie

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