Klarheit und Wahrheit

Pressemitteilung vom
Die Lebensmittelkennzeichnung ist nicht immer leicht zu durchschauen. Oft stellen sich Produkte auf Verpackungen besser dar, als sie in Wirklichkeit sind. Zum Beispiel prangt eine große Fruchtabbildung auf der Vorderseite der Packung und macht Appetit auf frische Früchte.

Die Lebensmittelkennzeichnung ist nicht immer leicht zu durchschauen. Oft stellen sich Produkte auf Verpackungen besser dar, als sie in Wirklichkeit sind. Zum Beispiel prangt eine große Fruchtabbildung auf der Vorderseite der Packung und macht Appetit auf frische Früchte.

Off

Der Blick in die Zutatenliste zeigt jedoch nur minimale Mengen Frucht neben zugesetzten Aromen und möglicherweise färbenden Zusätzen.

Auch die Werbung mit Regionalität sorgt für Verwirrung. So wird bei vielen Lebensmitteln im Produkt- oder im Firmennamen auf eine bestimmte Herkunft hingewiesen. Ob es sich dabei um Zutaten aus der Region, um den Ort der Produktion oder lediglich um eine Rezeptur handelt, bleibt häufig unklar.

Mehr erfahren Verbraucher im Vortrag am Mittwoch, 29. Juni 2016 um 10 Uhr in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Rostock, Strandstraße 98. Es werden die wichtigsten Elemente der Lebensmittelkennzeichnung erläutert. Außerdem wird an vielen Beispielen anschaulich dargestellt, wo sich Verbraucher durch die Aufmachung von Produkten getäuscht fühlen. Interessenten melden sich bitte unter der Rufnummer 0381 208 70 17. Die Teilnehmergebühr beträgt drei Euro.

Für weitere Informationen:
Sabine Rasch
Projekt Lebensmittel und Ernährung

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Plastikmüll im Meer

Einwegplastik-Verbot in der EU: Das sind die Alternativen

Eine neue Verordnung hat im Juli 2021 mit einer Reihe von Einwegkunststoff-Produkten Schluss gemacht – darunter Wattestäbchen, Plastikteller oder auch Styropor-Becher. Wir zeigen, um was es dabei genau geht und bewerten die praktischen Alternativen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.
Eine Frau sucht auf einer Streamingplattform nach einem Film.

Neue Gebühren bei Prime Video: vzbv plant Klage gegen Amazon

Änderungen bei Amazon Prime Video: Was Sie zu den neuen Werberichtlinien von Amazon Prime wissen sollten – und wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für Ihre Rechte kämpft.