Augen auf beim Ostereierkauf

Pressemitteilung vom
Die Verbraucherzentrale M-V klärt auf über Kennzeichnung frischer und gefärbter Eier.
gefärbte Eier aus dem Supermarkt
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Bei frischen Eiern im Handel ist der Eier-Code auf das Ei gestempelt. Das Herkunftsland und die Haltungsform sind eindeutig zu finden. Bei gekochten, gefärbten Eiern sucht man diese Informationen oftmals vergebens, da sie gesetzlich nicht vorgeschrieben sind.

Frische Eier – das muss gekennzeichnet sein!             

Frische Eier gehören zu den am besten gekennzeichneten Lebensmitteln. Der Stempel auf dem Ei klärt über die Herkunft bis hin zum Bundesland auf. Bei Hühnerhaltern, die sich dem Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen angeschlossen haben, lässt sich das Ei sogar bis zum Legebetrieb zurückverfolgen. Der Stempel sagt auch, ob die Eier aus Käfig-, Boden-, Freiland oder Biohaltung stammen. Wer das Legedatum erfahren möchte, zieht vom Mindesthaltbarkeitsdatum einfach 28 Tage ab.

Gefärbte Eier – das gilt hier!

„Bei den gefärbten Eiern muss weder die Herkunft noch die Haltungsform angegeben werden“, sagt Antje Degner von der Verbraucherzentrale M-V. Teilweise geben die Hersteller die Haltungsform freiwillig an. Was auf der Verpackung der Eier stehen muss, sind die Farbstoffe, die verwendet wur-den. Häufig werden Azofarbstoffe eingesetzt, die insbesondere für Kinder kritisch bewertet werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum muss nur bei verpackten bunten Eiern angegeben. Bei losen gefärbten Eiern entfällt diese Kennzeichnungspflicht.

Tipps für Einkauf, Lagerung und Färbung

Die Ziffer vor dem Herkunftslandkürzel steht für die Haltungsform: 0 steht für Bio-, 1 für Freiland-, 2 für Boden- und 3 für Käfighaltung. Wer Eier aus Mecklenburg-Vorpommern kaufen möchte, sollte auf die „13“ hinter dem DE für Deutschland achten.

Nach dem Einkauf sollte man frische Eier im Kühlschrank aufbewahren.

Färben lassen sich Eier übrigens auch mit Zwiebelschalen, Roter Bete, Spinat oder Kurkuma.

 

FAZIT: WER DIE HALTUNGSFORM UND DIE HERKUNFT SEINER EIER KENNEN MÖCHTE, SOLLTE SELBER FÄRBEN.

Für weitere Informationen
Antje Degner | Fachbereich Lebensmittel und Ernährung

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