Unter Berücksichtigung der gültigen Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sind alle Beratungsstellen zur Zeit nur telefonisch erreichbar und organisieren eine Beratung für Sie (Rostock 0381 / 208 70 50 , Schwerin 0385 / 591 81 10 oder Neubrandenburg 0395 / 568 34 10). Nutzen Sie auch weiterhin den Weg über unsere sichere Online-Beratung.

Glühwein – Zutaten sind oft unklar

Pressemitteilung vom
Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V. informiert, woraus Glühwein besteht
Glühwein am Tisch
Off

Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V. informiert, woraus Glühwein besteht

Glühwein ist in der Adventszeit sehr beliebt. Doch wer im Supermarkt zu dem süßen Getränk greift, erfährt nur selten, was er genau trinkt. „Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Lebensmitteln muss Glühwein weder eine Zutatenliste noch eine Nährwerttabelle tragen“, sagt Antje Degner von der Verbraucherzentrale Mecklenburg- Vorpommern. Einige Hersteller zeigen sich jedoch verbraucherfreundlich und machen die Angaben freiwillig.

Woraus besteht Glühwein?

Die Zusammensetzung von Glühwein ist in der EU- Verordnung über aromatisierte Weinerzeugnisse rechtlich geregelt. Demnach ist Glühwein ein weinhaltiges Getränk, das ausschließlich aus Rot- oder Weißwein gewonnen wird und hauptsächlich mit Zimt und/ oder Gewürznelken gewürzt wird. Der Alkoholgehalt muss zwischen sieben und 14,5 Volumenprozent liegen. Der Zusatz von Zucker oder anderen süßenden Zutaten sowie bestimmten Farb- und Aromastoffen ist erlaubt.

Warum muss Glühwein keine Zutatenliste haben?

Getränke, die einen Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent haben, müssen laut EU- Lebensmittelinformationsverordnung kein Zutatenverzeichnis tragen. „Auch eine Nährwerttabelle, aus der man den Zuckergehalt ablesen, könnte, ist für diese Getränke nicht vorgeschrieben“, so Antje Degner.

Fazit

Wenn Sie genau wissen möchten, was im Glühwein steckt, können Sie ihn auch selbst machen. So behalten Sie die Kontrolle über die Zutaten. Sie entscheiden dann über die Qualität des Grundweins, die Gewürze und den Zuckergehalt. Wichtig ist, dass der Wein nicht über 70 Grad Celsius erhitzt wird. Sonst verdunstet der Alkohol und der Geschmack leidet.

 

Für weitere Informationen:
Antje Degner, Fachbereich Lebensmittel und Ernährung

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.