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Kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken?

Pressemitteilung vom
Glas Wasser
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Anlässlich des Weltwassertages gibt die Verbraucherzentrale MV Tipps zum Trinkwasser

Alljährlich rufen die Vereinten Nationen am 22. März zum Weltwassertag auf. In diesem Jahr ist das Motto „Wert des Wassers“. „Während es in vielen Ländern der Erde um den Zugang zu sauberem Trinkwasser geht, ist die Wasserqualität überall in Deutschland sehr gut“, so Antje Degner, Ernährungsberaterin bei der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Damit wir unbedenklich Wasser aus der Leitung trinken können, muss es frei von Schadstoffen und Krankheitserregern sein. Die Qualität von Leitungswasser ist durch die Trinkwasserverordnung vorgegeben. Die Gesundheitsämter überwachen, dass die Grenzwerte, zum Beispiel für Blei und Kupfer, eingehalten werden.

Leitungswasser ist ein idealer Durstlöscher und ein wertvolles Lebensmittel. Wer das Wasser aus der Leitung trinkt, statt es in Flaschen nach Hause zu schleppen, spart bares Geld. Wasser aus dem Hahn ist bei vergleichbarer Qualität viel preiswerter: Zahlen Sie für fünf Liter Leitungswasser ungefähr einen Cent, so können es für die gleiche Menge Mineralwasser ein bis zwei Euro sein. Auch der Gehalt an Mineralien ist beim gekauften Mineralwasser nicht unbedingt höher als bei Leitungswasser. Das hat eine Untersuchung der Stiftung Warentest belegt, die im August 2020 veröffentlicht wurde. Von den 31 untersuchten Medium-Mineralwässern hatten nur vier einen hohen Mineralstoffgehalt, 15 hingegen einen geringen - manches Leitungswasser liefert da mehr. „Auf dem Etikett von Mineralwasser sind die wichtigsten Mineralstoffe angegeben“ sagt Degner. „Sind es insgesamt weniger als 500 Milligramm in einem Liter, hat das Mineralwasser nur einen geringen Mineralstoffgehalt.“

Tipp: Sofern keine Bleileitungen im Haus verlegt wurden, können Sie Leitungswasser problemlos trinken. Lassen Sie das Wasser vor dem Trinken aber immer so lange laufen, bis es kühl aus dem Hahn kommt. Dann ist es frisch.

 

Für weitere Informationen:
Antje Degner, Fachbereich Lebensmittel und Ernährung
 

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