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Wie viele Hülsenfrüchte sind drin?

Pressemitteilung vom
Huelsenfruechte
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Wie viele Hülsenfrüchte sind drin? Ein Blick in die Zutatenliste lohnt sich

Am 10. Februar ist „Internationaler Tag der Hülsenfrüchte“. In den letzten Jahren erfreuen sich Hülsenfrüchte immer größerer Beliebtheit. Zu Recht - sie liefern nicht nur wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, sondern auch einen beachtlichen Anteil an hochwertigen Eiweißen. Damit bieten sie gerade Vegetariern oder Veganern eine gute Basis für eine ausgewogene Ernährung.

Das Angebot von Produkten mit  Linsen, Erbsen, Bohnen und Co. ist größer denn je. Eintöpfe bzw. Suppen, Milch- und Fleischersatzprodukte aus Soja oder Lupine, Pasta aus Erbsen oder Brotaufstriche aus verschiedenen Hülsenfrüchten finden Verbraucher in den Supermarktregalen. Der Gehalt an Hülsenfrüchten unterscheidet sich allerdings von Produkt zu Produkt. Wird eine Zutat in der Bezeichnung eines Lebensmittels genannt, zum Beispiel „Erbseneintopf“ oder durch Worte oder Bilder auf dem Produkt hervorgehoben, muss die Menge dieser Zutat als Prozentzahl angegeben werden. Meist erfolgt das in der Zutatenliste. Ein genauerer Blick auf das Etikett kann bei der Kaufentscheidung helfen.

Die Verbraucherzentrale Mecklenburg Vorpommern e.V. hat beispielsweise einige Brotaufstriche auf Linsenbasis genauer unter die Lupe genommen. Bei drei Aufstrichen unterschiedlicher Hersteller lag der Anteil roter Linsen zwischen 22 und 47 Prozent. Diese Angabe bezog sich laut Zutatenverzeichnis jeweils auf die gekochten Linsen. Bei anderen Aufstrichen ging aus der Kennzeichnung nicht hervor, ob sich der Anteil auf die getrockneten oder gegarten Linsen bezieht – ein Vergleich ist dann für Verbraucher schwierig. 

Auf vielen Produkten mit Hülsenfrüchten wird mit „proteinreich“ oder „hoher Ballaststoffgehalt“ geworben. Für diese Aussagen gibt es klare Regeln. Wirbt der Hersteller zum Beispiel mit „hoher Proteingehalt“ oder „proteinreich“ müssen mindestens 20 Prozent der Kalorien auf den Proteinanteil entfallen.

Für weitere Informationen:
Sandra Reppe, Projekt Lebensmittel und Ernährung

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.