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Woher kommt mein buntes Ei?

Pressemitteilung vom
gefaerbte Eier
Off

Gekochte, gefärbte Eier sind zwar das ganze Jahr im Supermarkt zu finden, aber in der Osterzeit besonders beliebt. Für abgepackte, gefärbte Eier gelten wie für andere verpackte Lebensmittel auch einige Kennzeichnungsvorschriften. So müssen

  • die Bezeichnung,
  • die Stückzahl der in der Verpackung enthaltenen Eier,
  • der Name und die Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers,
  • die Gewichtsklasse,
  • die Nährwerttabelle und
  • das Mindesthaltbarkeitsdatum (dies ist länger, als beim rohem Ei)


auf der Verpackung angegeben sein. Außerdem muss ein Zutatenverzeichnis aufgedruckt sein. Dort sind die verwendeten Farbstoffe und/oder Überzugsmittel aufgelistet. Es dürfen nur Farben genutzt werden, die in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung aufgelistet sind. Angaben zur Art der Legehennenhaltung sind bei gefärbten Eiern im Gegensatz zu rohen Eiern nicht verpflichtend. So kann es passieren, dass Verbraucher Eier aus den sogenannten "ausgestalteten Käfigen" in ihrem Einkaufswagen liegen haben. Ein genauer Blick auf die Verpackung kann sich lohnen, denn erfreulicherweise geben inzwischen viele Hersteller die Haltungsform freiwillig an.

Die Herkunftsangabe verpackter, gefärbter Eier ist nicht unbedingt eindeutig. Hier kann es sich um den Hersteller, Verpacker oder Verkäufer handelt. Auch das ovale Identitätskennzeichen zeigt nur an, wo das Produkt zuletzt bearbeitet oder verpackt wurde. „Wer Eier aus Mecklenburg-Vorpommern bevorzugt, muss wohl eher auf rohe Eier zurückgreifen und selbst färben“ rät Sabine Rasch von der Verbraucherzentrale MV. „Dass die Eier aus unserem Bundesland stammen, erkennt man am Stempel auf den rohen Eiern. Hinter der Angabe „DE“ für Deutschland müsste dann die Nummer „13“ für Mecklenburg-Vorpommern stehen.“

Fragen zu Themen des Lebensmittelbereiches kann man unter der Rufnummer 0381 208 70 17 klären. Außerdem gibt es ein interessantes Angebot an Online-Vorträgen. Mehr erfahren Sie hier .

 

Für weitere Informationen:
Sabine Rasch, Fachbereich Lebensmittel und Ernährung

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