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Runter mit den Heizkosten!

Pressemitteilung vom

Durch einen Wechsel des Gasversorgers können Verbraucher nicht selten mehrere Hundert Euro jährlich sparen.

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Der Wechsel ist einfach und risikolos möglich. "Durch einen Anbieterwechsel lässt sich ohne weitere Anstrengung viel Geld sparen", erklärt Jost Hamacher, Experte der Energieberatung der Verbraucher-zentrale MV. "Oft vermuten die Leute aber einen erheblichen bürokratischen Aufwand oder sie fürchten, auf einmal ohne Gas da zustehen."

Beide Sorgen sind nach Aussage des Energieberaters unbegründet: Die Gasbelieferung ist über den örtlichen Grundversorger in jedem Fall gesichert und der Wechsel selbst ist unkompliziert: Der Kunde schließt mit einem neuen Anbieter einen Vertrag ab. Dieser kümmert sich um die Kündigung beim alten Versorger und alle weiteren Formalitäten. Dazu braucht der Kunde lediglich seinen bisherigen Vertrag, worin sich eine eventuelle Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfrist finden. Für den Abschluss des Neuvertrages werden außerdem bisherige Kunden- und Zählernummer sowie der jährliche Verbrauch benötigt. Alle diese Daten finden sich im Normalfall auf der letzten Rechnung. Nur Kunden, deren Kündigungsfrist in Kürze endet, sollten besser selbst kündigen. Andernfalls besteht das Risiko, dass der neue Anbieter die Kündigungsfrist verpasst. Außerdem wichtig: Vor Ende der Mindestvertragslaufzeit ist keine Kündigung möglich.

Der Vergleich verschiedener Tarife ist über Vergleichsportale im Internet möglich. Wichtig sind dabei die Voreinstellungen der Suchfunktion – Tarife mit Vorauskasse, komplizierten Bonusregelungen oder sehr langer Mindestvertragslaufzeit sind nicht empfehlenswert. In einigen Vergleichs-portalen können diese von vornherein ausgeschlossen werden. Im Zweifel oder wenn kein Internetanschluss zur Verfügung steht, empfiehlt sich, die Hilfe der Energieberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch zu nehmen: "Wir erklären Ratsuchenden, worauf es bei einem Anbieterwechsel ankommt, und helfen bei der individuellen Entscheidung."

Was aber tun, wenn man gar keinen Einfluss auf die Auswahl des Anbieters hat, weil der Vertrag über den Vermieter läuft? Hamacher empfiehlt, mit dem Vermieter zu sprechen und einen Wechsel vorzuschlagen. In der jährlichen Heizkostenabrechnung finden Mieter Angaben zu Gasverbrauch und Kosten, die sie online mit anderen Angeboten vergleichen können.

Bei allen Fragen zum Heizen in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Für weitere Informationen:
Jost Hamacher
Leiter Fachbereich Bauen | Wohnen | Energie

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