Falsche Inkassoschreiben im Umlauf

Pressemitteilung vom
Es hört einfach nicht auf. Die Masche bleibt, nur der Name ändert sich stetig. Immer wieder bekommen Verbraucher Schreiben von angeblichen Inkassounternehmen.
Off

EU Forderungs AG droht Verbrauchern

Es hört einfach nicht auf. Die Masche bleibt, nur der Name ändert sich stetig.  Immer wieder bekommen Verbraucher Schreiben von angeblichen Inkassounternehmen.

Diesmal ist die EU Forderungs AG aus Köln der Absender. In dem vermeintlichen Inkassoschreiben wird dem Empfänger suggeriert, die aufgeführten Forderungen resultieren aus einer telefonischen Anmeldung zum Dienstleistungsvertrag bei „EUROWIN - 24 EURO - JACKPOT- 6 - 49“. Der Betroffene soll angeblich der kostenpflichtigen Dienstleistung mit seinen persönlichen Daten zugestimmt und den Betrag noch nicht beglichen haben. Auf ein griechisches Konto soll der angeblich ausstehende Betrag gezahlt werden. Bei Nichtzahlung wird u. a. mit Kontopfändung und Kontosperrung gedroht. Außerdem soll man mit einem Kündigungsformular (nach Zahlung der Schulden) den vermeintlich geschlossenen Vertrag kündigen. Dies ist aber nicht per Post erwünscht, sondern per Fax oder per E-Mail. Als Faxnummer ist eine Nummer mit englischer Vorwahl angegeben. Die Verbraucherzentrale rät:

  • Lassen Sie sich nicht einschüchtern und bedrohen!
  • Zahlen Sie nicht!
  • Reagieren Sie nicht auf das Schreiben!


Sind Sie verunsichert, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale.

 

Für weitere Informationen:
Katrin Schiller, Teamleiterin Beratungsstelle Rostock

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Plastikmüll im Meer

Einwegplastik-Verbot in der EU: Das sind die Alternativen

Eine neue Verordnung hat im Juli 2021 mit einer Reihe von Einwegkunststoff-Produkten Schluss gemacht – darunter Wattestäbchen, Plastikteller oder auch Styropor-Becher. Wir zeigen, um was es dabei genau geht und bewerten die praktischen Alternativen.
Essenreste auf einem Teller

Marktcheck: kleine Portionen in der Gastronomie noch nicht Standard

Wenn Restaurantgäste zwischen verschiedenen Portionsgrößen wählen oder übriggebliebenes Essen mitnehmen könnten, würden weniger Lebensmittel als bisher im Müll landen. Doch nur wenige Restaurants nutzen bisher ihre Möglichkeiten, wie der Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt.
Eine Frau sucht auf einer Streamingplattform nach einem Film.

Neue Gebühren bei Prime Video: vzbv plant Klage gegen Amazon

Änderungen bei Amazon Prime Video: Was Sie zu den neuen Werberichtlinien von Amazon Prime wissen sollten – und wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für Ihre Rechte kämpft.