Zahlungsaufforderungen vom FremdgehenClub

Pressemitteilung vom
Mehrere Verbraucher in Stralsund erhielten eine als außergerichtliche Mahnung bezeichnete Zahlungsaufforderung des „FremdgehenClub“. Gegenstand der Zahlungsaufforderung ist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft auf dem Kontaktportal Fremdgehenclub.com.
Off

Mehrere Verbraucher in Stralsund erhielten eine als außergerichtliche Mahnung bezeichnete Zahlungsaufforderung des „FremdgehenClub“. Gegenstand der Zahlungsaufforderung ist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft auf dem Kontaktportal Fremdgehenclub.com. Dahinter steht angeblich die Lagneia Ltd. in London. Die Forderung über zunächst 179,45 Euro zzgl. Mahnkosten von 10,00 Euro, später sind es knapp 400 Euro, soll auf ein Konto in Litauen überwiesen werden. Als Kontoinhaber ist Cash Collect angegeben. Die Betroffenen geben an, sich nicht auf dieser Seite angemeldet zu haben. Doch selbst wenn: Die Dating-Seite FremdGehenClub.com ist eine raffinierte Abo-Falle. Mit der Anmeldung wird direkt ein so genanntes Probe-Abo abgeschlossen, das sich automatisch verlängert. Es folgt ein Abo, das ca. 400 Euro kostet. Lohnen würde sich eine Mitgliedschaft übrigens nicht, denn es gibt außer Fake-Profilen von Moderatoren nichts auf der Seite.

Unser Tipp: Bezahlen Sie nicht vorschnell und lassen Sie sich auch nicht von den Drohungen in der Zahlungsaufforderung einschüchtern. Ein möglicherweise zustande gekommener Vertrag sollte unabhängig von der Sach- und Rechtslage und eventuell abgelaufenen Fristen gegenüber dem Portalbetreiber vorsorglich schriftlich widerrufen, gekündigt und angefochten werden. Sind Sie unsicher oder benötigen Sie Unterstützung, lassen Sie sich von Ihrer Verbraucherzentrale beraten.

Für weitere Informationen:
Anja Offermann, Beraterin

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
Fernbedienung wird auf Fernseher gerichtet

Verbraucherzentrale mahnt kostenpflichtigen Rundfunkbeitrag-Service ab

Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt geht gegen den Betreiber der Webseite www.service-rundfunkbeitrag.de vor. Verbraucher:innen werden hier für eine Mitteilung zum Rundfunkbeitrag zur Kasse gebeten, die beim offiziellen Beitragsservice der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten kostenlos ist.
Eine Frau blickt auf eine digitale Anzeige.

Ihre Daten bei Facebook und Instagram für KI: So widersprechen Sie

Facebook und Instagram informieren über Änderungen ihrer Richtlinien. Was Sie dort posten soll als Trainingsmaterial für Metas KI-Generatoren verwendet werden. Möchten Sie das nicht, können Sie widersprechen. Die Verbraucherzentrale NRW hat Meta deshalb abgemahnt.
Fußball-Feier: Deutsche Fußball-Fans beim Public Viewing

Vorsicht vor Fakeshops mit Produkten um die Fußball-EM

Auffällig günstige und sofort verfügbare Trikots und Grills: Vor der Fußball-EM in Deutschland fallen im Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen Shops auf, die nun besonders häufig von Verbraucher:innen gemeldet werden.