Ostern gibt es traditionell Eier, gefärbt, als Salat oder auch im Kuchen. Doch wie lange sind Eier eigentlich haltbar?
Wie lange sind frische Eier haltbar?
Eier tragen ein Mindesthaltbarkeitsdatum, das laut Vorschrift bei 28 Tagen liegt. Nach Ablauf dieses Datums sollten sie nicht mehr roh gegessen werden. Sie können aber, gut durchgegart, bedenkenlos auch danach noch verzehrt werden. Wer den Karton mit dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum bereits entsorgt hat, kann einen einfachen „Alterstest“ machen. Dazu legt man das Ei in ein Glas Wasser. Sinkt es zu Boden, ist es relativ frisch. Schwimmt es oben, ist es bereits ein paar Wochen alt.
Im Handel werden Eier ungekühlt verkauft. Für eine längere Haltbarkeit sollte man sie nach dem Kauf im Kühlschrank lagern. Eier, die einmal im Kühlschrank waren, sollten danach nicht wieder bei Raumtemperatur gelagert werden. Durch den Temperaturunterschied entsteht Kondenswasser, das die natürliche Schutzschicht beschädigt und die Haltbarkeit verringert.
Wie sieht es mit gekochten Eiern aus?
Gekochte Eier sind bis zu weitere vier Wochen haltbar. Dafür sollte die Schale unbeschädigt und das Ei nicht abgeschreckt sein. Auch gekochte Eier sollte man im Kühlschrank lagern. Die Lagertemperatur sollte bei 2 bis 6 Grad Celsius liegen. Diese Temperatur findet sich im Kühlschrank oft in den Fächern in der Mitte oder direkt über dem Gemüsefach. In der Kühlschranktür ist es hingegen oft wärmer. „Ein gekochtes Ei, das nicht mehr gut ist, erkennt man an fauligem Geruch und an einer faserigen Textur.“,
sagt Antje Degner von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.
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Antje Degner