Jedes Jahr rufen die Vereinten Nationen am 22. März zum Weltwassertag auf. Während es in vielen Ländern der Erde um den Zugang zu sauberem Trinkwasser geht, ist die Wasserqualität in Deutschland gut bis sehr gut. Leitungswasser ist ein idealer und preiswerter Durstlöscher.
Wie wird die Qualität von Leitungswasser gewährleistet?
Damit Menschen unbedenklich Wasser aus der Leitung trinken können, muss es frei von Schadstoffen und Krankheitskeimen sein. Daher wird Grund-, Talsperren- oder Flusswasser durch verschiedene Aufbereitungsverfahren im Wasserwerk trinkbar gemacht. Die Qualität von Leitungswasser wird in Deutschland durch die Trinkwasserverordnung geregelt, die Vorgaben sind streng und werden permanent überwacht.
Leitungswasser schont den Geldbeutel und das Klima
Für 10 Euro können Sie rund 4.000 Liter Leitungswasser bekommen – oder 2 bis 20 Liter Mineralwasser, je nach Marke und Einkaufsort. Leitungswasser ist also unschlagbar günstig. Zudem müssen Sie es nicht schleppen, da Sie einfach nur den Wasserhahn aufdrehen müssen. Leitungswasser ist mit Abstand das umweltfreundlichste Getränk. Denn Mineralwasser muss in Mehrweg- oder Einwegflaschen abgefüllt werden, die wiederum transportiert und eventuell recycelt werden müssen.
Enthält Leitungswasser Mineralien?
Auch Leitungswasser enthält Mineralstoffe, teilweise sogar mehr als Mineralwasser. Geschmack und Mineralstoffgehalt sind in den verschiedenen Regionen Deutschlands unterschiedlich, genau wie bei Mineralwasser. Beim örtlichen Wasserversorger erfährt man, wie viele Mineralstoffe das Trinkwasser enthält.
Fazit
„Wenn Leitungswasser länger als vier Stunden in den Rohren stand, ist es nicht mehr frisch. Lassen Sie Wasser zum Trinken solange laufen, bis es kühl aus dem Hahn kommt. Der erste Wasserschwall kann zum Blumengießen oder Putzen genutzt werden“, rät Antje Degner.
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Antje Degner
Fachbereich Lebensmittel und Ernährung