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Woher kommt das Ei? Der Hühnerstall ist meist nicht die Packstelle!

Pressemitteilung vom
Eier im Karton
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Viele Verbraucher wollen beim Kauf von Eiern wissen, woher diese kommen, nicht nur zur Osterzeit!

Die Angaben auf der Eierpackung helfen meist nicht weiter. Dort ist die sogenannte Packstellennummer aufgedruckt. Das ist eine Pflichtangabe, die lediglich angibt, wo die Eier abgepackt wurden und der Rückverfolgbarkeit durch die Kontrollbehörden dient.

In einem Eierkarton, dessen Packstellennummer mit dem Länderkürzel „DE“ beginnt, können so beispielsweise Eier aus Frankreich oder Belgien stecken. Das führt bei Verbraucherinnen und Verbrauchern immer wieder zu Verwirrungen.

Die Herkunft der Eier erkennen Sie nur am Stempel, dem Erzeugercode, direkt auf dem Ei:

An der ersten Ziffer erkennen Sie das Haltungssystem. Die „0" steht für Bio-, die „1" für Freiland-, die „2" für Bodenhaltung. Die „3" steht für eine Haltung in Kleingruppen (ausgestaltete Käfige). Diese Eier gehen fast ausschließlich in die Verarbeitung. Es folgt der Ländercode aus Buchstaben, „DE“ steht z. B. für Deutschland, „NL“ für die Niederlande. Daran schließt sich die Betriebsnummer an. Bei deutschen Eiern stehen die ersten beiden Ziffern für das Bundesland. Beginnt die Nummer mit der „13“ kommt das Ei beispielsweise aus Mecklenburg-Vorpommern. Bei Eiererzeugern, die dem KAT-Kennzeichnungssystem angeschlossen sind, können Sie diese Nummer auf der Internetseite www.was-steht-auf-dem-ei.de  eingeben und erhalten dann genauere Informationen zum Legebetrieb.

Besonders zu Ostern sind bereits gekochte und gefärbte Eier beliebt. Hier dürfen die Informationen zur Haltungsform und Herkunft fehlen, allerdings drucken manche Anbieter sie freiwillig auf die Verpackung.

Bei gefärbten Eiern kann es sich sogar um solche aus herkömmlicher Käfighaltung handeln, denn außerhalb der EU ist diese Haltungsform immer noch erlaubt. Wenn Sie auf der Verpackung das Siegel „Kontrolliert durch KAT“ finden, dann garantiert Ihnen dieser Verein, dass die Eier in Europa gelegt wurden und aus Boden-, Freiland- oder Bio-Haltung stammen.

Für weitere Informationen:
Simone Goetz, Fachbereich Lebensmittel und Ernährung

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