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CBD-Öl legal auf dem Markt?

Stand:

CBD-Öle sollen entspannend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und angstlösend wirken. Aber sind sie als Nahrungsergänzungsmittel überhaupt legal?

Das Wichtigste in Kürze:Wirkung nicht bewiesen!

  • CBD (Cannabidiol) wird aus der europäischen Hanfpflanze gewonnen.
  • Die entzündungshemmende, angstlösende oder auch schmerzlindernde Wirkung ist am Menschen noch nicht abschließend untersucht und die Bewerbung von Nahrungsergänzungsmitteln mit solchen Aussagen nicht erlaubt.
  • Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind CBD-haltige Produkte als Lebensmittel nicht verkehrsfähig, da ihnen die Zulassung als neuartiges Lebensmittel fehlt.
  • Daher werden CBD-Produkte neuerdings auch als Aromaöle oder Kosmetik verkauft. Diese sind zum Verzehr nicht geeignet.
  • Es sind unerwünschte Wirkungen wie Schläfrigkeit und Benommenheit, aber auch Schlaflosigkeit, Schlafstörungen und innere Unruhe möglich.
  • Weitere häufige Nebenwirkungen sind Unwohlsein, Durchfall, Appetitlosigkeit oder Hautausschläge.
  • Vorsicht: Bei Kontrollen wurden weiterhin in fast 50 % der CBD-Produkte erhöhte Werte (bis zum 10.000fachen) des psychoaktiven Tetrahydrocannabinol (THC) gefunden. Eine Werbeaussage "THC-frei" ist irreführend und damit verboten.
Cannabis Öl
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Was steckt hinter der Werbung zu CBD-Ölen?

Zwei bis drei Tropfen unter die Zunge geträufelt oder einfach in den Mund gesprüht und Kopfschmerzen, Entzündungen und Angstzustände verschwinden - so steht es zumindest auf unzähligen Internetseiten zu CBD-Öl. Aber es gibt auch gegenteilige Aussagen von enttäuschten Schmerzpatienten, die berichten, dass sie keine Wirkung des CBD-Öls spüren.

CBD ist die Abkürzung von Cannabidiol, einer von vielen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze. Im Gegensatz zum Hanfbestandteil THC (Abkürzung für Tetra-Hydrocannabinol) hat CBD keine berauschende (psychoaktive) Wirkung, gilt nach einem Urteil des Europäischen Gerichthofs (C 663/18) vom 19.11.2020 auch nicht als Betäubungsmittel. Es gibt zwar Hinweise, dass CBD entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Diese Hinweise sind allerdings noch nicht ausreichend im Rahmen klinischer Studien gesichert. Fragen zur richtigen Dosierung und vor allem zu  Sicherheit, Neben- und Wechselwirkungen sind noch nicht geklärt.

Angebliche Erfahrungsberichte - wie man sie derzeit sehr häufig im Internet findet - zur Heilung bzw. Linderung von Schmerzen, Depressionen oder Schlaflosigkeit sind mit erheblicher Skepsis zu betrachten. Auch vermeintliche Nutzerbewertungen, in denen positive Wirkungen beschrieben werden, können gefälscht sein.

Umfrage: Was sich Menschen von CBD-Produkten versprechen

Die Stiftung Warentest hat in einer Ende 2020 durchgeführten repräsentativen Befragung herausgefunden, dass etwa 12 % der Deutschen mehr und minder regelmäßig CBD-Produkte verwenden. Die meisten (55 %) versprechen sich davon Hilfe beim Entspannen, Stresslinderung (43 %) sowie Hilfe gegen Schlafstörungen (38 %). Ein kleiner Teil (5 %) hofft auf Schmerzlinderung. 15 % verspüren dagegen eine Aktivierung.

 

Bei den als Nahrungsergänzungsmittel angebotenen CBD-Ölen handelt es sich meist um Hanföl, andere Pflanzenöle oder MCT-Fette, die mit CBD-reichen Hanfextrakten, Hanfisolaten oder synthetisch gewonnenem Cannabidiol angereichert sind. Der CBD-Anteil beträgt laut Angaben 5 bis 20 Prozent. Werbung mit krankheitsbezogenen Aussagen ist für Lebensmittel (und damit auch für Nahrungsergänzungsmittel) grundsätzlich verboten. Lebensmittel dürfen allenfalls gesundheitsbezogen beworben werden. Und zwar dann, wenn eine entsprechende gesundheitsbezogene Angabe wissenschaftlich bewiesen und von der EU zugelassen ist. Auch das ist aktuell für CBD nicht der Fall.

Die Stiftung Warentest stellte nach einem Test diverser Produkte fest, dass für keines der Produkte ausreichende wissenschaftliche Belege vorliegen – weder für die ausgelobten Eigenschaften noch für Effekte auf das Wohlbefinden, die viele Anbieter auf ihren Webseiten andeuten. Und das verärgert Verbraucher:innen sehr wohl.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum empfiehlt Krebspatienten bei Bedarf auf CBD-Arzneimittel, die auch vom Arzt verschrieben werden können, zurückzugreifen.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Für CBD sind zahlreiche unerwünschte Effekte bekannt. So löst CBD bei jedem Zehnten Schläfrigkeit und Benommenheit aus. Genauso häufig scheint CBD zu Schlaflosigkeit, Schlafstörungen und innerer Unruhe zu führen.

Weitere häufige Nebenwirkungen sind Durchfall, Appetitlosigkeit, Fieber, Erbrechen und Müdigkeit. Möglicherweise ist auch die Infekthäufigkeit nach Verwendung von CBD gesteigert.

CBD sollte keinesfalls von Personen genommen werden, die an Erkrankungen der Leber leiden.

Es sind Wechselwirkungen mit zahlreichen Medikamenten möglich, durch Hemmung der Enzyme CYP 2C19 und CYP 3A4 im Arzneistoffwechsel. Das kann z.B. Psychopharmaka, Kalzium-Kanal-Blocker, Protease-Inhibitoren, Steroide und Antibiotika betreffen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, sollten Sie ohne ausdrücklichen ärztlichen Rat oder Beratung in der Apotheke auf die Einnahme von CBD-Produkten verzichten.

Ist CBD-Öl illegal auf dem Markt?

Grunsätzlich kann CBD eine Lebensmittelzutat sein, da es kein Suchtstoff ist. Da CBD laut Novel Food-Katalog der Europäischen Union aber vor 1997 nicht in nennenswerten Umfang auf dem europäischen Lebensmittelmarkt vertreten war, gilt es als neuartig in Lebensmitteln und braucht vor dem Verkauf eine Zulassung nach vorheriger Sicherheitsprüfung.

Tatsächlich laufen derzeit drei Anträge auf Novel-Food-Zulassung für synthetisch hergestellte Cannabidiole. Die Einstufung als neuartig gilt auch für weitere Cannabinoide wie CBDA, CBG, CBN oder CBC. Und auch ein Hanf-Extrakt, der Cannabinoide enthält, ist, so das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), als neuartig einzuordnen und bedarf einer Zulassung.

Einige Hersteller vertreten die Auffassung, dass ein Hanf-Extrakt, der die gleiche natürliche Konzentration an CBD hat wie die Nutzpflanze kein neuartiges Lebensmittel darstellt. Solche Produkte, bei denen CBD nicht angereichert ist, als CBD-Öl zu bezeichnen, ist aus Sicht der Verbraucherzentrale allerdings irreführend. So gibt es Anbieter, die einfaches Hanf-Speiseöl zu deutlich überhöhten Preisen mit Hinweis auf einen natürlichen CBD-Gehalt anpreisen.

Aus Behördensicht ist der Verkauf nicht erlaubt. Das BVL schreibt in dem Fragenkatalog zu CBD auf seiner Internetseite: "dem BVL ist derzeit keine Fallgestaltung bekannt, wonach Cannabidiol (CBD) in Lebensmitteln, also auch in Nahrungsergänzungsmitteln, verkehrsfähig wäre".

Auch nach Auffassung des Land Nordrhein-Westfalens handelt es sich bei Cannabidiol-Produkten (CBD-Produkten), die sich als Nahrungsergänzungen im Markt befinden, um nicht zugelassene neuartige Lebensmittel, die nicht in den Verkehr gebracht werden dürfen. Diese rechtliche Bewertung wird durch vorliegende Gerichtsurteile gestützt. Eine abschließende Entscheidung der EU-Kommission ist jedoch noch ausstehend.

Auch ein Hanf-Aroma-Extrakt gilt - so diverse Verwaltungsgerichtsurteile - als neuartig und ist damit als Zutat nicht erlaubt.

Konkret: CBD-Produkte sind als Lebensmittel derzeit nicht zugelassen.

Aktuell werden daher CBD-Öle häufig als Aromaöle, oder Kosmetik verkauft – diese sind aber nicht zum Verzehr (zur oralen Aufnahme) geeignet. Derartige Umdeklarierungen werden von den ersten Gerichten schon als Versuch gewertet, gesetzliche Regelungen zu umgehen. So ist die (äußere) Anwendung von wenigen Tropfen CBD als kosmetischer Einsatz nicht wirklich denkbar.

Die Verbraucherzentrale NRW geht gegen Plattformen vor, auf denen CBD-Produkte als verkehrsfähig beworben werden. So wurde zuletzt im Frühjahr 2021 das bekannte Portal Krankenkassenzentrale.de abgemahnt, da dort unter dem Deckmantel eines scheinbar objektiven Preisvergleichs cannabidiol-haltige Nahrungsergänzungsmittel von rund 30 verschiedenen Herstellern als vermeintlich legal präsentiert wurden.

Die früher von der „Zentrale Vereinigung für bürgernahe Verbraucherinformationen“ (ZVBV) betriebene Internetseite wird allerdings mittlerweile von einer fragwürdigen Gesellschaft auf Zypern verwaltet. Gerade im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel versuchen Händler und ihre Werbe-Partner sich durch Auslandsniederlassungen der rechtlichen Verantwortung in Deutschland zu entziehen.


Allgemeinverfügungen verbieten CBD-Verkauf als Lebensmittel

Vor diesem Hintergrund haben zunächst mehrere Städte in NRW auf Basis einer Allgemeinverfügung das Inverkehrbringen (Verkauf und kostenlose Abgabe) von „Lebensmitteln, die Cannabidiol als CBD-Isolate“ oder mit „CBD angereicherte Hanfextrakte“ enthalten, untersagt, so am 17. Juni 2020 die Stadt Köln (Amtsblatt Nr. 48). Das gilt auch für Nahrungsergänzungsmittel. Inzwischen sind in NRW beispielsweise die Stadt Düsseldorf und die Kreise Rhein-Sieg und Rhein-Erft dem Beispiel gefolgt.

Gleiches gilt für andere Bundesländer: In Thüringen gibt es beispielsweise eine Allgemeinverfügung für die Stadt Jena und den Saale-Holzland-Kreis sowie für die Stadt Gera. Auch in Hamburg gelten in allen sieben Bezirken entsprechende Allgemeinverfügungen.

Diese Verkaufsverbote beziehen sich nicht nur auf den stationären Handel, also den Verkauf im Ladengeschäft, von dort aus darf auch kein Versand- oder Internethandel angeboten werden.

CBC Bild


Gerichtsurteile stärken Verkaufsverbot

Ein Hersteller von CBD-Kapseln argumentierte vor Gericht, dass es sich bei seinen Produkten um neuartige Lebensmittel handeln würde, deren gesundheitsschädliche Wirkung nicht nachgewiesen sei. Mit Datum vom 04. März 2021 urteilte das Berliner Verwaltungsgericht (VG 14 L 37/21), dass der Nachweis einer konkreten Gesundheitsgefahr durch die Behörden nicht erforderlich sei. Maßgeblich sei allein, dass das Produkt nicht auf mögliche Gesundheitsgefahren untersucht worden ist (durch die EFSA wie es für die Zulassung als neuartig nötig ist).

Zuvor schon hatte das Verwaltungsgericht Hamburg (Beschluss vom 26. Januar 2021,  7 E 4846/20) geurteilt, dass der Verkauf von neuartigen CBD-haltigen Lebensmitteln bei fehlender Zulassung mittels einer Allgemeinverfügung untersagt werden darf. Hanfsamenöle mit zugesetztem Hanfextrakt seien als neuartige Lebensmittel im Sinne der Novel-Food-Verordnung anzusehen.

Was ist CBD-Öl?

CBD wird aus den oberirdischen Teilen (z.B. Blätter oder Stängel) der Nutzhanfpflanze Cannabis sativa L. (EU-zertifizierte Sorte) gewonnen. Der natürlich vorkommende Gehalt an Gesamt-CBD von EU-Hanf-Sorten beträgt bis zu 5 %.

CBD-Öl ist nicht zu verwechseln mit dem im Lebensmitteleinzelhandel befindlichen Hanföl, welches aus den Hanfsamen hergestellt wird. Einige CBD-Extrakte werden allerdings mit Hanföl verdünnt und auf einen bestimmten CBD-Gehalt standardisiert.

Ist in CBD-Öl das psychoaktive THC enthalten?

Neben CBD ist auch das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC) natürlicherweise in den Blättern, Blüten und Stängeln der Hanfpflanze enthalten. In den EU-zertifizierten Sorten darf der Gehalt an THC 0,2 % nicht übersteigen. Einen europaweit vereinheitlichten Grenzwert für THC in Lebensmitteln gibt es nicht, lediglich Richtwerte die für die Hersteller und die Lebensmittelüberwachung als Orientierung gedacht sind. Bei Nahrungsergänzungsmitteln liegt der Richtwert bei 150 µg/kg.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erklärt dazu: Würden die THC-Richtwerte eingehalten, sei nach jetzigem Wissensstand nicht mit bedenklichen Wirkungen zu rechnen. Allerdings betont die Behörde, dass die Richtwerte nur vorläufig seien, da noch nicht endgültig geklärt sei, wie stark einzelne Wirkungen durch THC von der Dosis abhängig seien.

Tatsächlich werden diese Richtwerte laut BfR sehr häufig überschritten. Bei hanfhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln (dazu zählten neben CBD-Ölen auch aus Hanfsamen hergestellte Proteinpulver) überschritten nahezu alle Proben (94 %) den Richtwert. Die Gehalte an THC lagen durchschnittlich bei 1230 mg/kg und überschritten den Richtwert also um mehr als das 10.000fache.

Auch die aktuellen Untersuchungen des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Karlsruhe zeigen, dass weiterhin ein Großteil der Proben als gesundheitsschädlich bzw. für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet beurteilt wurden. In 2020 wurden 46 % der überprüften 129 CBD-und Hanfprodukte wegen überhöhter THC-Werte als nicht sicher eingestuft. Auch die durchschnittlichen THC-Gehalte sind im Vergleich mit den Vorjahren kaum gesunken.

Das CVUA Karlsruhe stellt darüber hinaus fest: Die Bewerbung von CBD-Ölen mit dem Werbeslogan "THC-frei" stellt eine erhebliche Täuschung und Irreführung des Verbrauchers dar.

Tatsächlich hat auch die Stiftung Warentest in allen Produkte THC gefunden, wenn auch meist nur in Spuren. Vier Produkte enthielten mehr THC, als die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit für unbedenklich hält. Psychogene Effekte wie eine verminderte Reaktionsfähigkeit sind da nicht ausgeschlossen.

Wichtig zu wissen:

  • Durch die in hanfhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln enthaltenen THC-Spuren kann es zu positiven Urintests (Drogentests) kommen.
  • Hinweise aus den USA deuten an, dass Produkte mit gefälschten Analysezertifikaten angeboten werden.


Quellen:


Novel Food-Katalog der EU (abgerufen 13.07.2021)

EU-Kommission: Summary of applications and notifications, Summary of the applications submitted within the meaning of Article 10(1) of Regulation (EU) 2105/2283 (abgerufen am 13.07.2021)

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Sind Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabidiol (CBD) (CBD) verkehrsfähig?. (abgerufen 13.07.2021)

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Ist das Cannabis-Produkt sicher? (abgerufen am 13.07.2021)

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Ist das Cannabis-Produkt ein neuartiges Lebensmittel? (abgerufen am 13.07.2021)

Bundesinstitut für Risikobewertung (2018): Tetrahydrocannabinolgehalte sind in vielen hanfhaltigen Lebensmitteln zu hoch – gesundheitliche Beeinträchtigungen sind möglich. Stellungnahme Nr. 034/2018 des BfR vom 8. November 2018 (abgerufen am 13.07.2021)

Medizin Transparent. CBD aus Hanf für besseren Schlaf? Stand: 02.04.2021 (abgerufen am 13.07.2021)

Grunert, D (2018): Therapie mit Cannabinoiden: Viel Erfahrung, wenig Evidenz. Dtsch Arztebl 115(47): 24f; DOI: 10.3238/PersOnko.2018.11.23.04

European Medicine Agency: Epidyolex cannabidiol. Stand: 23.06.2021

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (CVUA) (2019): Cannabidiol (CBD) – ein Hype mit Gesundheitsrisiko. Stand: 09.08.2019, abgerufen 13.07.2021

Presseinformation des Verwaltungsgerichts Gießen vom 28.11.2019, Beschluss vom 11.11.2019, Aktenzeichen 4L 3254/19.GI

EFSA: Acute human exposure assessment to tetrahydrocannabinol (Δ9‐THC). EFSA Journal 2020;18(1):5953

dkfz Krebsinformationsdienst: CBD-Öle für Krebspatienten. Stand: 15.06.2020 (abgerufen am 13.07.2021)

Sproll C, Kremer J, Lachenmeier DW (CVUA Karlsruhe): Bewerbung von Hanflebensmitteln mit „THC-frei“ – eine Irreführung des Verbrauchers. Produkte, die aus der Hanfpflanze hergestellt werden, enthalten immer THC (Tetrahydrocannabinol), Stand: 19.03.2020 (abgerufen am 13.07.2021)

Verkaufsverbot von Lebensmitteln mit CBD-Zusätzen. Städtische Allgemeinverfügung setzt bestehende EU-Regelung für Köln um (PM der Stadt Köln vom 18.06.2020)

Allgemeinverfügung des Rhein-Sieg-Kreises vom 24.08.2020 zur Untersagung des Inverkehrbringens von Cannabidiol (CBD)-haltigen Lebensmitteln

Allgemeinverfügung der Stadt Gera: Untersagung des Inverkehrbringens von Cannabidiol (CBD) haltigen Lebensmitteln, 07.09.2020, Amtsblatt Nr. 45/2020

Allgemeinverfügung zur Untersagung des Inverkehrbringens von Cannabidiol (CBD) haltigen Lebensmitteln, Amtsblatt Nr. 07 des Saale-Holzland-Kreises, 25.07.2020

EuGH-Urteil in der Rechtssache C‑663/18 vom 19.11.2020

EU-Kommission: Cannabidiol-Produkte können als Lebensmittel eingestuft werden. Stand: 03.12.2020

MULNV NRW: Verbraucherschutzministerium entwickelt Handreichung zu Hanf-Produkten. Presseinformation 1075/12/2020 vom 11.12.2020

MULNV NRW: HANF, THC, CBD & CO. Fragen und Antworten zur Beurteilung von Produkten im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung Version 1.0 (Stand: November 2020), abgerufen am 13.07.2021

BVL: Bundesamt dämpft Hanf-Hype. CBD-haltige Produkte weiterhin nicht als Lebensmittel zugelassen. Pressemitteilung vom 15.12.2020

Stiftung Warentest: Beweise gesucht. Test von CBD-Öl und -Kapseln. test 1/2021, S. 86-91

Stiftung Warentest: Umfrage: Was sich Menschen von CBD-Produkten versprechen. Stand: 26.01.2021

Kein Vertrieb von CBD-Produkten ohne Prüfung (Nr. 13/2021). Pressemitteilung des Berliner Verwaltungsgerichts vom 15.03.2021

Verwaltungsgericht Hamburg: Eilantrag gegen die Untersagung des Inverkehrbringens von sog. CBD-Ölen erfolglos. Pressemitteilung vom 27.01.2021

Verwaltungsgericht Mainz: Verbot cannabinoidhaltiger Hanfprodukte. Beschluss vom 23.03.2021 (1 L 85/21.MZ)

OVG Lüneburg 13. Senat, Beschluss vom 04.02.2021, 13 ME 545/20: Untersagung des Inverkehrbringens eines Hanfsamenöls mit cannabidiolhaltigem Hanf-Aroma-Extrakt

CVUA Karlsruhe (2021): Update: Beanstandungsquote von Cannabidiol- und Hanfprodukten immer noch sehr hoch. Stand: 12.07.2021

Cannabidiol gegen Schmerzen bei Arthrose? arznei telegramm 52(11), 2021: 86f