Fit im Unterricht mit cooler Pausenverpflegung

Tipps von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern

Pressemitteilung vom 19. August 2026

Nächste Woche ist Schulstart in Mecklenburg-Vorpommern. Kinder brauchen Energie für den Schulalltag. „Dennoch kommen Brotdosen manchmal unangetastet zurück und Lebensmittel landen im Müll. Schon kleine Veränderungen bei der Auswahl und Gestaltung können die Akzeptanz erhöhen und Abfälle reduzieren“, sagt Antje Degner von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Die Lebensmittelauswahl: das Vertraute siegt 
Neues am besten erst zu Hause erproben, denn in einem herausfordernden Schulalltag bevorzugen Kinder lieber alt Bekanntes- also Essen, das sie kennen und mögen. Für Energie und Konzentration ist eine ausgewogene Mischung wichtig, die lange satt macht und Vitamine liefert. An vier Bausteinen für die Brotdose sollte man sich orientieren: ein Getreideprodukt, zum Beispiel Brot, Müsli oder Wrap, ein paar Gemüse- oder Obststücke, ein Milchprodukt, wie eine Scheibe Käse oder ein Joghurt und ein Getränk, am besten Wasser, Schorle oder ungesüßter Tee. Dies ist die optimale Pausenversorgung für Schulkinder.                                                                                                                               

Lebensmittel ansprechend anrichten
Je nach Alter und Vorliebe bevorzugen Kinder, dass die einzelnen Lebensmittel sich nicht berühren. Gerade bei geruchs- und geschmacksintensiven Lebensmitteln ist das gut nachvollziehbar. Hier helfen Brotdosen mit mehreren Fächern.
Tipps: Ein Spritzer Zitronensaft über das aufgeschnittene Obst verhindert, dass die Oberfläche oxidiert und bräunlich wird. Ein Salatblatt oder ein paar Gurkenscheiben auf dem Käsebrot machen es noch leckerer. Und eine coole Trinkflasche erhöht die Lust aufs Trinken.

Gemeinsam über die Lieblingssnacks sprechen
Bei einem vollen Schulalltag vergessen Kinder manchmal zu essen. Eine kleine Erinnerung kann helfen, auf den eigenen Hunger zu achten und die Brotdose nicht zu vergessen. Hier kann auch die Unterstützung der Lehrkräfte gefragt sein. Wenn die volle Brotdose wieder mit nach Hause kommt, am besten beim Kind nachfragen: Liegt es daran, dass keine Zeit war? War es zu viel Essen? Gemeinsam kann dann überlegt werden, was in die Brotdose kommt, damit das Kind auch wirklich Lust hat zu essen. 

 

Kontakt
Antje Degner
Fachbereich Lebensmittel und Ernährung
 

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