Kollagendrinks – Schönheit aus dem Becher?
Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern informiert

Kollagen als „Beauty-Booster“ für Haut und Haar? Man kann es als Pulver kaufen oder auch als „Ready-to-drink-Variante“. Prominente, wie Jennifer Aniston oder Eva Padberg machen es vor. Sie rühren Kollagenpulver in ihren Tee, Kaffee oder Smoothie. Von dieser „unkomplizierten Beauty-Routine“ sollen Haut, Haare und Nägel profitieren. „Reduzierte Falten“, „mehr Feuchtigkeit und Spannkraft“, viele Menschen spricht das an. Doch was ist dran an Aussagen wie „Beauty von innen heraus für natürlichen Glow“? „Derzeit gibt es keinen zugelassenen Health Claim (gesundheitsbezogene Angabe) für Kollagen, Schönheit lässt sich leider nicht so einfach trinken“, sagt Antje Degner von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.
Was ist Kollagen eigentlich?
Kollagen ist ein Bindegewebseiweiß, das unter anderem in Haut, Knochen und Knorpeln enthalten ist. Es kommt im Körper in zahlreichen Varianten vor, je nachdem um welches Binde- oder Stützgewebe es sich handelt. Es ist das wichtigste Strukturprotein im Körper. Es sorgt dafür, dass die Haut elastisch bleibt, die Sehnen belastbar sind und die Knochen stabil bleiben. Schon ab dem 25. Lebensjahr nimmt die Kollagenproduktion ab. Kollagenprodukte werden deshalb mit dem Werbeversprechen vermarktet, dass sich das fehlende Kollagen durch entsprechende Pulver oder Drinks ersetzen lässt.
Was ist Kollagen eigentlich?
Kollagen ist ein Bindegewebseiweiß, das unter anderem in Haut, Knochen und Knorpeln enthalten ist. Es kommt im Körper in zahlreichen Varianten vor, je nachdem um welches Binde- oder Stützgewebe es sich handelt. Es ist das wichtigste Strukturprotein im Körper. Es sorgt dafür, dass die Haut elastisch bleibt, die Sehnen belastbar sind und die Knochen stabil bleiben. Schon ab dem 25. Lebensjahr nimmt die Kollagenproduktion ab. Kollagenprodukte werden deshalb mit dem Werbeversprechen vermarktet, dass sich das fehlende Kollagen durch entsprechende Pulver oder Drinks ersetzen lässt.
Woraus wird das Kollagen in Lebensmitteln hergestellt?
Kollagen in Lebensmitteln besteht aus der Haut und den Knochen von Schweinen und Rindern, aber auch aus Geflügel und Fischresten. Es wird zur Herstellung von Kollagendrinks, Kollagenpulver, Gelatine, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetikprodukten genutzt. Veganes Kollagen gibt es übrigens nicht.
Fazit
Schädlich sind die Kollagendrinks laut Bundesinstitut für Risikobewertung in der Regel nicht, allerdings sind sie ziemlich kostspielig. Eine körpereigene Kollagenbildung ist auch ohne spezielle Drinks und Pulver möglich. Eiweißquellen wie Fisch, Fleisch, Eier und Hülsenfrüchte liefern die nötigen Aminosäuren. Vitamin C, Zink und Kupfer, die zum Beispiel in Paprika, Nüssen und Vollkorn enthalten sind, unterstützen die Kollagenbildung zusätzlich.
Kontakt:
Antje Degner
Fachbereich Lebensmittel und Ernährung
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